Ladungssicherung für Fahrpersonal, Verlader und Führungskräfte
Schulung nach VDI 2700 ff. – als Inhouse-Seminar in Ihrem Betrieb
Wer Ladung verlädt, befördert oder den Transport anordnet, haftet für ihre Sicherung. § 22 StVO verlangt, dass Ladung auch bei einer Vollbremsung oder einem plötzlichen Ausweichmanöver nicht verrutscht, umfällt oder herabfällt, und verweist dafür auf die anerkannten Regeln der Technik. In der Praxis sind das die Richtlinien der Reihe VDI 2700.
Die Verantwortung liegt nicht allein beim Fahrer. Der Halter darf die Fahrt nicht anordnen oder zulassen, wenn die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert ist (§ 31 StVZO). Der Absender muss nach § 412 HGB beförderungssicher laden, stauen und befestigen. Bei Kontrollen und nach Unfällen wird deshalb regelmäßig auch gegen Verlader und Vorgesetzte ermittelt.
Diese eintägige Schulung vermittelt Ihren Mitarbeitenden, was das Gesetz verlangt, welche Kräfte auf die Ladung wirken und wie sie mit den vorhandenen Mitteln richtig sichern.
🕒 Dauer: 1 Tag
🏢 Durchführung: als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort
🎓 Abschluss: Theorie mit Abschlussprüfung, LaSi-Ausweis und Teilnahmebescheinigung
📋 Seminarinhalte:
- ⚖️ Rechtsgrundlagen: StVO, StVZO, HGB, VDI 2700 ff. und einschlägige Normen
- 👥 Verantwortung von Fahrer, Verlader, Halter und Absender
- 📐 Physikalische Grundlagen: Massenkräfte, Reibung, Lastverteilung
- 🔗 Arten der Ladungssicherung: formschlüssig, kraftschlüssig, kombiniert
- 🔍 Ladungssicherungsmittel und deren Prüfung auf Ablegereife
- 🚛 Praktische Übungen am Fahrzeug
🎯 Ziel des Seminars:
- ✅ Ladung nach den anerkannten Regeln der Technik sichern
- ✅ Die eigene Verantwortung in der Transportkette richtig einordnen
- ✅ Zurrmittel auswählen, prüfen und korrekt einsetzen
- ✅ Beanstandungen bei Kontrollen und Schäden am Ladegut vermeiden
Ergänzend biete ich ein Seminar zur Ladungssicherung im Seecontainer nach CTU-Code an, geeignet für Verlader, Speditionen und Exporteure.
Häufige Fragen zur Schulung Ladungssicherung
Wer muss in Ladungssicherung geschult werden?
Alle Personen, die Ladung verladen, sichern oder befördern, außerdem Vorgesetzte, die solche Arbeiten anordnen und kontrollieren. Dazu gehören Fahrpersonal, Verlader, Lagermitarbeitende, Disponenten und Fuhrparkleiter.
Wer haftet bei mangelhafter Ladungssicherung?
Verantwortlich sind mehrere Beteiligte nebeneinander: der Fahrer nach § 23 StVO, der Halter nach § 31 StVZO und der Absender beziehungsweise Verlader nach § 412 HGB und § 22 StVO. Eine Übertragung der Aufgabe auf den Fahrer entlastet Verlader und Vorgesetzte nicht.
Wie lange dauert die Schulung und wie schließt sie ab?
Die Schulung dauert einen Tag. Sie besteht aus einem Theorieteil mit Abschlussprüfung und praktischen Übungen. Die Teilnehmenden erhalten einen LaSi-Ausweis und eine Teilnahmebescheinigung.
Was muss im Betrieb für die Inhouse-Schulung vorhanden sein?
Ein Unterrichtsraum mit Beamer und ausreichend Flurförderzeuge für die praktischen Übungen. Die Lehrunterlagen werden vollständig gestellt.
Wie oft muss die Unterweisung wiederholt werden?
Beschäftigte sind nach § 12 ArbSchG und § 4 DGUV Vorschrift 1 mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Die Unterweisung ist zu dokumentieren.
Was kostet die Schulung?
Der Preis richtet sich nach Teilnehmerzahl und Ort und wird auf Anfrage individuell angeboten.
📄 Seminarunterlagen werden vollständig gestellt.
🛠️ Die Inhalte können im Vorfeld auf Ihre betrieblichen Anforderungen abgestimmt werden.
Preis auf Anfrage.
